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Im Zeichen des Dialogs: SHALOM-MUSIK.KOELN 2026 lädt zum gemeinsamen „Zuhören“ ein

Von links nach rechts: Derya Karadag, Bürgermeisterin der Stadt Köln, Claudia Hessel, Vorsitzende Kölner Forum für Kultur im Dialog e. V., Dr. Michael Rado, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, Bar Zemach, Artist in Residence 2026 (Schofar & Horn), Dr. Joachim Hardewig, Kölner Männer-Gesang-Verein, Partner des Eröffnungskonzerts und Ulrike Neukamm, Programmleitung SHALOM-MUSIK.KOELN. Foto: Blickauslöser

Vom 1. bis 10. September 2026 wird Köln wieder zum Zentrum lebendiger jüdischer Kultur: Das renommierte Festival SHALOM-MUSIK.KOELN geht in seine vierte Runde. Organisiert vom Kölner Forum für Kultur im Dialog e.V. in enger Kooperation mit der Synagogen-Gemeinde Köln, lädt die diesjährige Ausgabe unter dem tiefgründigen Motto „Zuhören“ zu Begegnung, Austausch und musikalischer Entdeckung ein.

In einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt und der interkulturelle Dialog wichtiger sind denn je, setzt das Festival ein unüberhörbares Zeichen für ein friedliches Miteinander und gegen Antisemitismus. Das diesjährige Leitmotiv „Zuhören“ besitzt dabei eine ganz besondere Symbolkraft: Kurz nach dem Festival beginnt Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahrsfest. Diese Zeit steht traditionell im Zeichen des Innehaltens, des Zurückblickens und des Neuanfangs. Der eindringliche Klang des Schofars – des rituellen Widderhorns – ruft dazu auf, in sich zu gehen und genau hinzuhören. Genau diese Haltung des aufmerksamen und offenen Zuhörens möchte das Festival in die gesamte Kölner Stadtgesellschaft tragen.

Vielfältiges Programm an besonderen Kölner Orten

Besucher dürfen sich auf ein hochkarätiges und stilistisch facettenreiches Programm freuen. Die Konzerte und Veranstaltungen finden an sorgsam ausgewählten, teils ungewöhnlichen Orten im Kölner Stadtgebiet statt. Die Bandbreite reicht von leisen, kontemplativen Klängen bis hin zu kraftvollen, dynamischen Ensembles, die die gesamte Vielfalt jüdischer Musiktraditionen und moderner Interpretationen abbilden. Um möglichst vielen Menschen den Zugang zu diesen kulturellen Erlebnissen zu ermöglichen, ist der Eintritt zu zahlreichen Veranstaltungen des Festivals frei.

Artist in Residence 2026: Bar Zemach

Ein besonderes Highlight der vierten Festivalausgabe ist der diesjährige Artist in Residence: Der in Berlin lebende Hornist und Schofar-Virtuose Bar Zemach wird das Festival maßgeblich prägen. Mit seinem außergewöhnlichen und innovativen Spiel auf dem Schofar verbindet er jahrtausendealte Tradition mit zeitgenössischen musikalischen Strömungen und eröffnet damit völlig neue Klangwelten, die das Festivalmotto perfekt verkörpern.

Starke Partnerschaften und prominente Schirmherrschaft

Dass das Festival stetig wächst und tiefer in der Region verwurzelt wird, zeigt sich auch an den Netzwerken im Hintergrund. Neben der bewährten Kernkooperation zwischen dem Kölner Forum für Kultur im Dialog e.V. und der Synagogen-Gemeinde Köln konnten für 2026 zahlreiche neue Partner, Vereine und Initiativen gewonnen werden. Diese breite Unterstützung unterstreicht die Bedeutung des Festivals als feste Säule im Kulturleben. Ein weiteres wichtiges Signal für die Relevanz der Veranstaltung: Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat erneut die Schirmherrschaft für SHALOM-MUSIK.KOELN übernommen.